Kräutertherapie

Wie auch in der Akupunktur zeichnet sich die Kräuterheilkunde durch eine Vielzahl unterschiedlicher Schulen aus. Manche stehen in langer Tradition und gehen auf klassische Ursprungsschulen zurück, andere leiten sich aus der modernen TCM ab und wieder andere vereinfachen nach Belieben diese Systeme bei deutlichem Verlust an Qualität. Darüber hinaus scheitern manche der Schulen in der Moderne (und unseren Breitengraden) an Praktikabilität, Kostenfaktoren, Verfügbarkeit/Verbot von Arzneien und oft letztlich Compliance der Patienten.

IN DIESER PRAXIS kommen daher im wesentlichen 2 Systeme aufgrund ihrer außerordentlichen Wirksamkeit zur Anwendung:

Schwerpunkt: Westliche Kräuter nach Jeremy Ross

Schwerpunkt: Chinesische Kräuter – klassischer Stil basierend auf dem Shang Han Lun (Suzanne Robidoux in der Tradition von Hu Xi Shu und Feng Shi Lun):

Aufgrund multipler Faktoren wird dem Stil nach Jeremy Ross mittlerweile Vorrang gegeben – dazu gehören: vergleichsweise niedriger Kostenfaktor, hohe Praktikabilität (von Apotheken erhältliche Tinkturen sind weit leichter vom Einzelnen einzusetzen als die Zubereitung von Dekokten durch Patienten selbst – darüber hinaus fällt das bei Granulaten oft bestehende Problem der Unverträglichkeit durch Stärkestreckung fort) …